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Umweltbelastung durch Reifenabrieb: AZuR-Partner KIAS im Hörbeitrag des österreichischen Radiosenders Ö1

In dem Hörbeitrag „Autoreifen sind überall“ des Senders Ö1 werden die gesundheitlichen Folgen des Reifenabriebs sowie verschiedene Altreifen-Verwertungsmethoden beleuchtet.

 

In dem Hörbeitrag „Autoreifen sind überall“ des österreichischen Radiosenders Ö1 geht es um die gesundheitlichen Folgen des Reifenabriebs von Fahrzeugreifen sowie die Recyclingmöglichkeiten für Altreifen. Die Zuhörer werden unter anderem mitgenommen in eine Runderneurungsfirma, in der auch Reifenwechsel für verschiedene Fahrzeuge auf dem täglichen Programm stehen, darunter viele Nutzfahrzeuge. In der Reportage wird anschaulich beleuchtet, aus wie vielen Komponenten ein Fahrzeugreifen besteht und was der täglich auf den Straßen entstehende Reifenabrieb für Mensch und Umwelt bedeutet. So wird erläutert, dass bereits im Jahr 2017 rund 10 % des Mikroplastiks in den Meeren aus Reifenabrieb stammen – Tendenz steigend. Der Reifenabrieb verteilt sich über die Luft, wird eingeatmet und gelangt ins Abwasser. Damit sind Mensch und Umwelt gleichermaßen betroffen. Die in Österreich anfallenden Altreifen werden vor Ort immer weniger von Zementwerken als Brennstoff angefragt, da Ersatzbrennstoffe (EBS) wirtschaftlich attraktiver sind. Eine umweltfreundliche Alternative ist das Altreifenrecycling – zu Wort kommt zu diesem Thema Christian Zirgoi, Geschäftsführer des AZuR-Partners KIAS Recycling GmbH. Er erläutert, wie die Verarbeitung von Altreifen in seiner Schredderanlage funktioniert. Hier werden in einem Monat allein 200.000 Pkw-, Lkw- und Traktorreifen verarbeitet. KIAS Recycling betreibt die einzige Altreifen-Recyclinganlage Österreichs – dennoch ist der Warenstrom rückläufig, erklärt Christian Zirgoi im Gespräch. Einen Grund sieht er hier in der günstigeren, aber gleichzeitig umweltschädlichen, unregulierten Verbrennung im außereuropäischen Ausland. Im Fazit der Reportage werden verschiedene Verwertungsmethoden kritisch beleuchtet – mit der Erkenntnis, dass sich die Technologien rasant weiterentwickeln und dringend ein Umdenken bei den Verbrauchern erforderlich ist. Nur so lässt sich auch der umweltbelastende Reifenabrieb reduzieren.