Wissensdatenbank

Unser Netzwerk findet Wege und Lösungen für einen ökologisch und ökonomisch sinnvollen Reifen Kreislauf

Das AZuR Lexikon rund um das Thema Reifen-Recycling

Die AZuR Wissensdatenbank

Hier befindet sich unsere Wissensdatenbank. Alle Zahlen, Daten und Fakten rund um Reifen-Recycling haben wir hier gebündelt für Sie aufgeführt. Die Datenbank hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da stetig neue Informationen und Forschungsergebnisse hinzukommen. Wir wollen möglichst alle wissenswerten Daten hier aufführen und aktualisieren die Datenbank daher stetig. Sollten Sie wichtige Informationen für uns haben, die wir hier veröffentlichen dürfen, können Sie uns diese gerne zukommen lassen.



Studien - Umfragen - Publikationen

Interessanter Bericht aus dem Projekt ConCirMy über eine Umfrage zu nachhaltigen Autoreifen, Gütesiegeln und Reifenkonfigurationssoftware.

Download: Bericht (PDF)

Bericht zu nachhaltigem Wirtschaften Download: Bericht (PDF)

Zahlen - Daten - Fakten

Hier wird auch illustriert, welche Vorteile der Einsatz von Silika-Mischungen mit sich bringt (Verbesserung von Rollwiderstand und Nasshaftung ohne negative Auswirkungen auf den Abrieb) Download: Bericht (PDF)
Die Kunst der Reifenhersteller liegt darin, in dem Dreieck der klassischen Zielkonflikte Rollwiderstand – Laufleistung – Nasshaftung (damit verknüpft der Bremsweg) den idealen Reifen zu entwickeln (siehe Grafik 2). Letztlich muss dann der Fuhrparkleiter [Konsument] entscheiden, auf welchem der Parameter der Fokus beim Reifenkauf liegt.“ [Seite 97, Absatz Zielkonflikte] Download: Bericht (PDF)
Laut dem Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) hat die Recyclingquote im Jahr 2019 ein neues Rekordhoch erreicht. Die Gesamtmenge an Altreifen lag bei 571.000 Tonnen. 2018 waren es noch zwei Prozent mehr. Die komplette Pressemitteilung und dazugehörige Grafiken stehen hier zum Download bereit.
Download: Pressemeldung (PDF) | Grafik Altreifenmenge 2019 | Übersicht Mengen Statistik bis 2019

Glossar

B

BIPAVER gilt als der aktivste und einflussreichste Handelsverband der europäischen Runderneuerungsindustrie, der nationale Runderneuerungsverbände und führende Zulieferer der Runderneuerungsindustrie aus 11 Mitgliedstaaten.

Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. vertritt rund 950 mittelständisch geprägte Unternehmen der Sekundärrohstoff-, Recycling- und Entsorgungswirtschaft. Damit ist der bvse der mitgliederstärkste Branchenverband in Deutschland und Europa. Unsere Mitgliedsunternehmen machen Zukunft möglich und zwar nachhaltig. Sie sorgen dafür, dass Industrie, Handwerk und Gewerbe mit (Sekundär-) Rohstoffen versorgt und dadurch natürliche Ressourcen geschont werden. Sie leisten durch ihre Arbeit außerdem einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung, Energiegewinnung und zum Klimaschutz.

Der Blaue Engel ist ein in Deutschland seit 1978 vergebenes Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte und Dienstleistungen. Träger des Zeichens ist das Bundesumweltministerium. (Quelle: Wikipedia)

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) ist der bundesweit tätige Fachverband des deutschen Reifengewerbes. Mit seinen über 2030 Mitgliedsunternehmen und ihren insgesamt knapp 3.500 Verkaufsstellen repräsentiert er rund 80 Prozent der Branche in Deutschland.

C

Im Rahmen der Circular Economy werden Ressourcen effizient genutzt und Emissionen in allen Stufen der Wertschöpfungskette verringert.
Durch Reparatur, Wiederverwendung, Umnutzung, Re-Engineering und Recycling können Ressourcen und Produkte länger im Nutzungskreislauf gehalten werden. Diese Strategien wirken der emissionsintensiven Rohstoffförderung und –verarbeitung entgegen, die weltweit etwa die Hälfte der direkten oder indirekten CO2-Emissionen ausmacht. Mehr zur Initiative hier: https://www.cewi-projekt.de/circular-economy/

Im BMBF-Projekt ConCirMy (Configurator for the Circular Economy) wird ein „Produktkonfigurator“ entwickelt, der am Beispiel des Autoreifens dem Verbraucher die Auswirkungen auf die Umwelt im Lebenszyklus eines Produkts transparent macht. Mehr zu ConCirmy: https://concirmy.org/index.php?page=about-project#_konfigurator

D

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) ist eine Stiftung der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Osnabrück. Die Stiftung wurde aufgrund des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Deutsche Bundesstiftung Umwelt“ vom 18. Juli 1990 als Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet. Das Stiftungskapital wurde aus dem Verkaufserlös der Salzgitter AG mit rund 2,5 Mrd. DM (rund 1,3 Mrd. €) von der Bundesrepublik Deutschland bereitgestellt. Mit diesem Stiftungsvermögen gehört sie zu den größten Stiftungen in Europa. Aufgabe der Stiftung ist es, Vorhaben zum Schutz der Umwelt unter besonderer Berücksichtigung der mittelständischen Wirtschaft zu fördern und dabei in der Regel außerhalb staatlicher Programme tätig zu werden. Insbesondere werden Forschung, Entwicklung und neuartige Lösungen im Bereich umwelt- und gesundheitsfreundlicher Verfahren und Produkte sowie der Austausch von Wissen über die Umwelt, innerdeutsche Kooperationsprojekte in der Anwendung von Umwelttechnik und Modellvorhaben zur Sicherung und Bewahrung national wertvoller Kulturgüter vor schädlichen Umwelteinflüssen gefördert. Mehr zur DBU hier: https://www.dbu.de/ (Quelle: Wikipedia)

Die De-minimis-Beihilfe-Regelung macht eine Beihilfe, die ein EU-Mitgliedstaat einem Unternehmen gewährt und deren Betrag als geringfügig anzusehen ist – unter bestimmten Voraussetzungen – nicht weiter genehmigungspflichtig durch die Europäische Kommission („Bagatellbeihilfe“). (Quelle: Wikipedia)

Bei der Devulkanisation wird mithilfe von thermischen, mechanischen und chemischen Energien die Struktur von vernetzten Gummi zerstört. Dadurch kann das gewonnene Material wieder vulkanisiert und verarbeitet werden.

E

Bei der Energetischen Verwertung wird der Abfall in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt und zur Energienutzung verwendet. Dies geschieht in Form von Wärme und / oder Strom. 

Eine weitere Möglichkeit ist, dass daraus Ersatzbrennstoffe (EBS) hergestellt werden, die dann fossile Brennstoffe, wie Kohle oder Öl, ersetzen. Das Kreislaufwirtschaftsgesetz zieht in seiner fünfstufigen Abfallhierarchie zunächst das Recycling der energetischen Verwertung vor. (Quelle: ALBA)

 

Die Eurpean Tyre & Rubber manufacturers‘ association vertritt die regulatorischen und damit verbundenen Interessen der europäischen Reifen- und Gummihersteller auf europäischer und internationaler Ebene. Sie ist in einen kontinuierlichen Dialog mit EU- und internationalen Institutionen, nationalen Agenturen und anderen Branchen eingebunden.

Als Stimme der Hersteller von Reifen- und Gummiwaren konzentrieren sich die Aktivitäten auf die Vertretung, Kommunikation und Förderung der Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern sowie auf die technische Beratung ihrer Mitglieder. Mehr zu ETRMA: https://www.etrma.org/

Die European Tyre and Rim Technical Organisation (ETRTO; deutsch Europäische Reifen- und Felgen-Sachverständigenorganisation) wurde im Oktober 1964 gegründet, existierte jedoch schon von 1956 bis 1964 unter der Bezeichnung European Tyre and Wheel Technical Conference (ETWTC, deutsch Europäische technische Reifen- und Räderkonferenz). Die Tätigkeit in der ETRTO ist dabei streng auf die technischen Gesichtspunkte von Reifen, Felgen und Ventilen beschränkt, soweit sie Montage und Gebrauch betreffen. (Quelle: Wikipedia)
Mehr zu ETRTO: https://www.etrto.org/Home

I

Der Name der Initiative NEW LIFE sagt viel über ihr Ziel aus: NEW LIFE möchte etwas Neues schaffen, aber mit Sorgfalt. Sie wollen alten Produkten neues Leben einhauchen und gleichzeitig mit allem Leben auf dieser Erde sorgsam umgehen: mit Pflanzen, Tieren und uns Menschen. Dazu müssen sie mit natürlichen Rohstoffen sorgsam umgehen und Abfall vermeiden. NEW LIFEs Ziel ist die perfekte Kreislaufwirtschaft.
Nach der Vermeidung von Abfall kommen die Bereiche Wiederverwendung und Wiederverwertung. NEW LIFE setzt sich aktiv für die Akzeptanz von dem Sekundärrohstoff ELT ein, dieser wird aus alten Reifen gewonnen und bietet hervorragende Eigenschaften für neue Produkte. Mehr zur Initiative NEW LIFE: https://initiative-new-life.de/

K

Die Karkasse ist das tragende Gerüst in Luftreifen, Treibriemen und Transportbändern. Sie besteht aus Gewebe- oder Gelegeschichten (parallel angeordneten Fäden), die in Gummi eingebettet sind und dem Verbund aus Fasern und Gummi Festigkeit und Steifigkeit geben. (Quelle: Wikipedia)

P

Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK oder PAH von englisch Polycyclic Aromatic Hydrocarbons) bilden eine Stoffgruppe von organischen Verbindungen, die aus mindestens zwei verbundenen aromatischen Ringsystemen bestehen, die stets in einer Ebene liegen. Der einfachste PAK ist Naphthalin, bei dem zwei Benzolringe über eine gemeinsame Bindung anelliert sind, man spricht hier auch von kondensierten Ringsystemen. Fluoren ist ebenfalls ein PAK, da beide Ringe durch die zusätzliche Methyleneinheit starr miteinander verbunden sind. Kein PAK ist Biphenyl, hier sind die beiden Benzolringe nicht anelliert.

PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl. Der bei der Verkokung von Steinkohle anfallende Teer enthält hohe Anteile an PAK. Daher ist seine Verwendung im Straßenbau und z.B. als Dachpappe seit 1984 verboten. Mit Steinkohleteer behandelte Produkte, z.B. teergebundener Asphalt aus der Zeit vor 1984, Teerpappe oder teerölbehandelte Hölzer (für Telegrafenmasten oder Eisenbahnschwellen), enthalten daher viel PAK. (Quelle: Wikipedia)

Pyrolyse oder pyrolytische Zersetzung (von altgriechisch πῦρ pyr ‚Feuer‘ und λύσις lýsis‚ (Auf)Lösung‘) bezeichnet verschiedene thermo-chemische Umwandlungsprozesse, in denen organische Verbindungen bei hohen Temperaturen und in Abwesenheit von Sauerstoff (λ=0) gespalten werden. Durch die hohen Temperaturen werden die Bindungen innerhalb der Moleküle gespalten und durch den Sauerstoffausschluss wird eine Verbrennung verhindert. Die entstehenden Produkte sind vielfältig. (Quelle: Wikipedia)

PAK sind natürlicher Bestandteil von Kohle und Erdöl. Der bei der Verkokung von Steinkohle anfallende Teer enthält hohe Anteile an PAK. Daher ist seine Verwendung im Straßenbau und z.B. als Dachpappe seit 1984 verboten. Mit Steinkohleteer behandelte Produkte, z.B. teergebundener Asphalt aus der Zeit vor 1984, Teerpappe oder teerölbehandelte Hölzer (für Telegrafenmasten oder Eisenbahnschwellen), enthalten daher viel PAK. (Quelle: Wikipedia)

R

Die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) ist eine EU-Chemikalienverordnung, die am 1. Juni 2007 in Kraft getreten ist. REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals ‚Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien‘. Als EU-Verordnung besitzt REACH gleichermaßen und unmittelbar in allen Mitgliedstaaten Gültigkeit. Durch REACH wurde das bisherige Chemikalienrecht grundlegend harmonisiert und vereinfacht. Zudem wurden diverse Erlasse wie die EU-Nickelrichtlinie durch REACH ersetzt. Seit dem Inkrafttreten wird die Verordnung fortlaufend aktualisiert und angepasst. (Quelle: Wikipedia)

Conti prüft „Einstieg in die Runderneuerung von Pkw-Reifen“

Die Runderneuerung von Lkw-Reifen ist trotz einer zuletzt tendenziell eher rückläufigen Entwicklung in diesem Teilbereich des Marktes nach wie vor an der Tagesordnung. Demgegenüber fristen Pkw-Reifen, denen nach Erreichen bzw. nahe der Verschleißgrenze über die Erneuerung ihrer Lauffläche ein zweites Leben eingehaucht wird, seit vielen Jahren ein Nischendasein. Obwohl Letzteres angesichts eines allgemein gestiegenen Umweltbewusstseins durchaus einen zusätzlichen Ansatzpunkt in Sachen Ressourcenschonung böte. So denkt man ganz augenscheinlich auch bei Continental. Zählt der deutsche Reifenhersteller ebenso wie viele seiner Wettbewerbe mit Blick auf Lkw-Reifen zu den sogenannten Werksrunderneuerern, weil er sie eben auch selbst runderneuert etwa in seinem „LifeCycle“-Werk in Hannover-Stöcken, so kann man sich dort offensichtlich durchaus mehr vorstellen. Soll heißen: Bei Conti scheint es Gedankenspiele zu geben, sich zukünftig möglicherweise auch der Runderneuerung von Autoreifen zu widmen.

Das legt jedenfalls ein jüngst auf den Webseiten der Tageszeitung Die Welt veröffentlichter Beitrag rund um das Thema Runderneuerung nahe. Zumal so etwas durchaus dazu passen würde, dass Conti explizit einen Nachhaltigkeitsfahrplan in seiner Konzernstrategie verankert hat. „Aktuell prüfen wir auch den Einstieg in die Runderneuerung von Pkw-Reifen“, wird Henry Schniewind, Leiter Externe Kommunikation des Geschäftsfeldes Tires bei Continental, in diesem Zusammenhang von der Welt zitiert. „Insbesondere untersuchen wir dabei, wie man mit einem Runderneuerungsprozess die Eigenschaften eines Pkw-Neureifens erreichen kann“, wie er noch ergänzt. Vor allem speziell mit Blick auf solche Dinge wie Rollwiderstand, Traktion oder die Hochgeschwindigkeitseigenschaften gebe es dabei allerdings noch gewisse Zielkonflikte. Darüber hinaus hat Schniewind gegenüber dem Blatt zu Protokoll gegeben, dass Continental bei alldem keine Kompromisse in puncto Sicherheit eingehen werde.

(Quelle:  NRZ/Christian Marx)

Das Reifenlabel ist eine Kennzeichnung für Kraftfahrzeugreifen. Nach den Festlegungen der EU-Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen müssen Hersteller von sowie leichten und schweren Nutzfahrzeugen seit dem 1. November 2012 für jedes Produkt die Kraftstoffeffizienzklasse, die Nasshaftungsklasse sowie die Klasse des externen Rollgeräuschs samt entsprechendem Messwert angeben. Dazu ist eine 75 × 110mm große Kennzeichnung gemäß Anhang II der EU-Verordnung über die Kennzeichnung von Reifen entweder als Aufkleber auf der Lauffläche jedes Reifens anzubringen oder jedem Posten identischer Reifen als gedrucktes Etikett beizugeben (Artikel 4 Absatz 1 EU-Verordnung Nr. 1222/2009). (Quelle: Wikipedia)

Der Rollwiderstand ist die Kraft, die beim Abrollen eines Rades/Wälzkörpers entsteht und der Bewegung entgegengerichtet ist. 

Einfluss auf das Maß der Rollreibung haben die Oberflächenbeschaffenheit des Rollkörpers und der Rollfläche bzw. dessen Nachgiebigkeit und Härte. (Quelle: Glossar Item 24)

S

Um einem Plattfuß vorzubeugen, werden die Reifen mit einer formbeständigen, klebrigen Masse versehen. Wird der Reifen dann durchstochen (beispielsweise mit einem Nagel), presst der Luftdruck diese Masse in das Loch und verschließt es dauerhaft. SEAL-Reifen können in der Regel, wegen der untrennbar mit dem Gummi verarbeiteten Schicht, nicht zu Gummi-Granulat oder -Mehl weiterverarbeitet werden.

Um die Fahrgeräusche eines Reifens zu reduzieren, werden Reifen von unterschiedlichen Herstellern von innen mit einem speziellen Schaumstoff ausgerüstet. Dieser soll den Reifen im Fahrbetrieb bis zu neun Dezibel leiser machen.

Sekundärrohstoffe sind Rohstoffe, die durch Aufarbeitung (Recycling) aus entsorgtem Material gewonnen werden. Sie dienen als Ausgangsstoffe für neue Produkte und unterscheiden sich dadurch vom primären (aus der Natur gewonnenen) Rohstoff. Es handelt sich also um Stoffe, die im Rahmen der Rohstoffwirtschaft in einer Kaskade zum zweiten oder wiederholten Mal genutzt werden. Die Nutzung von Sekundärrohstoffen schont natürliche Ressourcen und leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung. Im gewerblichen Bereich findet seit einiger Zeit der Begriff Recyclingrohstoff synonym Verwendung, da dieser einerseits begrifflich eindeutiger ausfalle und andererseits eine allgemeine Wahrnehmung des Begriffs Sekundärrohstoff als zweitrangig und daher minderwertig vermutet wird. (Quelle: Wikipedia)

T

Als thermische Verwertung beschreibt man den Prozess, bei dem der zu verwertende Stoff zur Energiegewinnung verbrannt wird.

U

Das deutsche Umweltbundesamt (UBA) ist die zentrale Umweltbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es gehört zusammen mit dem Bundesamt für Naturschutz, dem Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung und dem Bundesamt für Strahlenschutz zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Die Aufgaben des Amtes sind vor allem „die wissenschaftliche Unterstützung der Bundesregierung (u.a. Bundesministerien für Umwelt, Gesundheit, Bildung und Forschung, Verkehr und digitale Infrastruktur), der Vollzug von Umweltgesetzen (z.B. Emissionsrechtehandel, Zulassung von Chemikalien, Arznei- und Pflanzenschutzmitteln) und die Information der Öffentlichkeit zum Umweltschutz“ auf Basis unabhängiger Forschung. Mit rund 1600 Mitarbeitern ist das deutsche Umweltbundesamt die größte Umweltbehörde Europas. (Quelle: Wikipedia)

W

Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V. (wdk) ist die Spitzenorganisation der deutschen Hersteller von Bereifungen und Technischen Elastomer-Erzeugnissen. Er vertritt gut 160 Unternehmen mit rund 75.000 Beschäftigten und einem Gesamtjahresumsatz von knapp zwölf Milliarden Euro.

Z

Die zertifizierten Altreifenentsorger sind nach branchenspezifischen Kriterien des BRV zusätzlich ausgezeichnet und weisen eine besonders hohe Qualität in der Altreifenentsorgung auf. Der Initiative ZARE, einer Arbeitsgruppe des BRV,  haben sich seit ihrer Gründung im Jahr 2015 von diesen Unternehmen bis heute 19 zertifizierte Altreifenentsorger und Reifenrezyklatvertreter bzw. Runderneuerer angeschlossen.

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