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EuRIC-Reifenrecycling-Veranstaltung sendet starke Botschaft an EU-Politiker

Am 15. April 2024 wurde in Brüssel auf einer EuRIC-Konferenz mit hoher AZuR-Beteiligung, Politikern und Experten aus ganz Europa über die Zukunft des Reifen-Recyclings diskutiert

An der EuRIC-Podiumsdiskussion zur Kreislaufwirtschaft als Grundvoraussetzungen für Recycling und Nachhaltigkeit vertraten Dr. Susanne Madelung (PVP) und Marjolein Groeneweg (Synthos) die Position der Allianz Zukunft Reifen. Bild: EuRIC.

 Am 15. April 2024 wurde in Brüssel auf einer EuRIC-Konferenz mit hoher AZuR-Beteiligung, Politikern und Experten aus ganz Europa über die Zukunft des Reifen-Recyclings diskutiert. Zu den Teilnehmern gehörte auch der für Circular Economy zuständige Direktor der Europäischen Kommission, Dr. Aurel Ciobanu-Dordea.

Die EuRIC-Konferenz brachte viele Akteure der Wertschöpfungskette zusammen, um sich mit den Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft bei Reifen zu befassen und gemeinsam nach Möglichkeiten für eine verstärkte Materialrückgewinnung in der EU zu suchen. Dabei wurde ein erhebliches ungenutztes Potenzial für den europaweiten Ausbau der Kreislaufwirtschaft von Reifen identifiziert.

Zentrale Anforderungen dafür sind ein verbessertes Ökodesign von Reifen, verbindliche Zielvorgaben für den Recyclinganteil in neuen Reifen und chemische Vorschriften für Recyclingmaterialien aus Reifen, die auf einer Risikobewertung und nicht auf dem Vorsorgeprinzip beruhen.

Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und politischen Entscheidungsträgern ist dabei unerlässlich, um die wirtschaftlichen Unsicherheiten und die unangemessene Überregulierung zu bekämpfen, die derzeit die Nachhaltigkeitsbemühungen der Industrie und die Ziele der EU im Bereich der Kreislaufwirtschaft untergraben. Die Industrie ist bereit, die Kreislaufwirtschaft für Reifen voranzutreiben, aber die Reifen müssen in Europa bleiben, um recycelt zu werden, und die EU-Verordnungen müssen diese Bemühungen unterstützen

Poul Steen Rasmussen, Präsident der EURIC-Fachgruppe Mechanisches Reifenrecycling (MTR), stelle dazu fest: “Es wird keine langfristigen Investitionen in das Reifenrecycling, wenn es keine stabilen Marktanwendungen für die recycelten Materialien gibt.” Nur mit der Herstellung der Kreislauffähigkeit von Reifen kann verhindert werden, dass die Hälfte der in der EU gesammelten Reifen in die Verbrennung gehen.

Bei einer von AZuR-Partner Martin von Wolfersdorff moderierten Podiumsdiskussion, stand das chemische Recycling als weitere Verwertungsmöglichkeit von Altreifen im Fokus. Diskutiert wurden unter anderem innovative Technologien für wiedergewonnenen/recycelten Ruß und die Devulkanisation von Gummi. Dabei wurde betont, wie wichtig die Entwicklung neuer Märkte für mechanisch recycelten Kautschuk ist.