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Circular Rubber Platform

Das frisch gegründete Innovationsnetzwerk soll die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Kautschuk/Gummi in Europa forcieren.

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Das frisch gegründete Innovationsnetzwerk soll die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Kautschuk/Gummi in Europa forcieren. Die CRP-Netzwerkpartner, zu denen auch AZuR gehört, decken alle Segmente der Circular Rubber Economy ab.

 

Die Anfang Januar 2024 gestartete Circular Rubber Platform soll die Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für Kautschuk/Gummi in den Niederlanden und Europa forcieren. Das von Sondel Engineering initiierte Netzwerk will  alle an der Kautschuk-Kreislaufwirtschaft beteiligten Unternehmen, Verbände und Hochschulen zusammenbringen, um die Material- und Wertschöpfungskette bestmöglich aufeinander abstimmen und optimieren zu können.

 

Die Netzwerkpartner decken alle Segmente der Circular Rubber Economy ab: von der Gewinnung und Veredelung recycelter und biobasierter Kautschukrohstoffe über deren Verarbeitung zu hochwertigen Recyclingprodukten bis hin zur Erforschung zukunftsweisender Anwendungen kreislauffähiger Materialien aus Kautschuk/Gummi. Ein Suchportal für entsprechende Studien und Forschungsprojekte befindet sich in der Vorbereitung. Zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks gehören neben der Allianz Zukunft Reifen auch die AZuR-Partner Sondel Engineering, Synthos, Tyromer, Wolfersdorff Consulting sowie die University of Twente.

 

Die Innovationsplattform stellt erfolgreiche Anwendungen recycelter oder biobasierter Materialien vor und erhöht die Sichtbarkeit nachhaltiger Produkte, Verfahren und Maschinen. Das Netzwerk soll zudem die Suche nach Kooperationspartnern in der Kautschuk-Kreislaufwirtschaft vereinfachen sowie die Materialentwicklung und Anwendung von Kreislaufmaterialien unterstützen.

Impressionen

Eine Kreislaufwirtschaft für Kautschuk/Gummi zahlt sich aus

Die Realisierung einer Kreislaufwirtschaft in möglichst vielen Bereichen steht zunehmend auf der Agenda europäischer Regierungen. Dies wird unter anderem durch die Richtlinie zur nachhaltigen Berichterstattung von Unternehmen (CSRD), die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG), den europäischen Green Deal und die Ökodesign-Richtlinie belegt. Andere Kontinente werden Europa in den kommenden Jahren wahrscheinlich folgen.

 

32 Prozent aller Kautschukpolymere stammen vom Kautschukbaum (Hevea brasiliensis). Auf Plantagen in Südostasien werden jährlich mehr als 13 Millionen Tonnen Kautschuk handgezapft und per Vulkanisation zu Gummi verarbeitet. Der größte Teil davon wird in der Reifenindustrie verwendet. Bevor der Kautschuk die europäische Reifenindustrie erreicht, hat er eine mehrere tausend Kilometer lange Reise hinter sich, was sich nachteilig auf die Ökobilanz aller daraus gefertigten Produkte auswirkt. Deshalb sind alternative Lösungen gefragt, wie zum Beispiel die Herstellung von Polyisopren (Isopren-Kautschuk) im industriellen Maßstab, was von CRP-Partnern erforscht wird.

 

Ein weiteres Argument für die Entwicklung nachhaltiger Alternativen zu Kautschukrohstoffen ist, dass diese hauptsächlich auf fossilen Rohstoffen basieren. 68 Prozent aller Gummipolymere sind synthetisch und werden aus Erdöl, Kohle, Öl, Erdgas und Acetylen hergestellt. Zusatzstoffe wie Ruß werden ebenfalls aus Erdöl und Erdgas hergestellt. Diese Ressourcen sind endlich, und unser Verbrauch an fossilen Rohstoffen nimmt von Jahr zu Jahr zu.

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