Die jüngste Sitzung der AZuR-Projektgruppe Runderneuerung am 8. Juli 2025 bei der Marangoni Gruppe in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg stand ganz im Zeichen nachhaltiger Reifenlösungen. Neben einem eindrucksvollen Einblick in die Fertigungsprozesse von Marangoni diskutierten die Teilnehmer zahlreiche strategische Themen zur Stärkung der Runderneuerung in Deutschland und Europa.
Günter Ihle, Paul Rösler, Sebastiano Tamburello, Christoph Priewasser, Detlev Biermann, Daniel Jatzek, Timothy Sommer, Mathias Koch, Andreas Keller, Christina Guth, Humberto Karam Hervé Richard und Gerhard Hieber nahmen an dem Projektgruppen-Treffen teil. Ein zentrales Thema war die Vorbereitung des zweiten AZuR-Runderneuerungsgipfels, der am 16. und 17. September 2025 im innovativen KRONE Trailerforum in Werlte stattfinden wird. Der Gipfel gilt als wichtiges Branchenevent zur Förderung von Reifen-Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltigerer Personen- und Güterbeförderung.
Beim AZuR-Speditionstag 2025 bringt die Allianz Zukunft Reifen am ersten Tag des Gipfels (16. September 2025) zentrale Akteure der Transport- und Logistikbranche zusammen. Speditionen und Fuhrparkbetreiber können sich kostenfrei zur Teilnahme am Speditionstag anmelden: Zur Anmeldung.
AZuR-Netzwerkkoordinatorin Christina Guth präsentierte den aktuellen Teilnehmer-Stand und stellte das ambitionierte Programm vor. Zu den Highlights des Gipfels gehören neben einer exklusiven Werksbesichtigung auch eine Fachausstellung, hochkarätige Fachvorträge, der persönliche Austausch und die Weiterentwicklung des Forderungskatalogs zur Förderung runderneuerter Reifen. KRONE Trailer engagiert sich hier als Gastgeber besonders aktiv – und lebt mit dem KRONE R:Tyre nachhaltige Verantwortung vor.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt: Die EU-Kommission hat offiziell bestätigt, dass runderneuerte Reifen im Sinne der EU-Taxonomieverordnung als konform einzustufen sind. Damit können sie auch von Kommunen und Unternehmen eingesetzt werden, die sich bei Investitions- und Beschaffungsentscheidungen an den Vorgaben der EU-Taxonomie orientieren müssen – etwa im Verkehrs- und Logistiksektor. Das kann künftig kommunale Beschaffungsprozesse zugunsten runderneuerter Reifen beeinflussen. AZuR erarbeitet derzeit ein kompaktes Faktenblatt, in dem die ökologischen und ökonomischen Vorteile runderneuerter Reifen für kommunale Flotten überzeugend dargestellt werden.
Auch die Aus- und Weiterbildung kam beim Treffen der Projektgruppe nicht zu kurz: Das innovative Projekt „Runderneuerung macht Schule“ soll in Kooperation mit der SGS-Stiftung und dem BRV Schüler und Auszubildende für nachhaltige Reifenlösungen sensibilisieren. Die Entscheidung zur Förderung steht kurz bevor.
Ob Messeauftritte auf der NUFAM Karlsruhe, Beiträge zur EU Abfallverbringungsverordnung oder politische Lobbyarbeit: Die AZuR-Projektgruppe verfolgt klare Ziele – und treibt die Transformation der Reifenbranche mit Nachdruck voran.
