66 seconds for the future: Christina Guth setzt Zeichen für Reifen‑Kreislaufwirtschaft

66-sekündiges Plädoyer für ein sofortiges Umdenken in Wirtschaft und Gesellschaft, um Klima und Ressourcen zukunftsfähig zu schützen

66 seconds for the future

In einem neuen Videoclip des „forums future economy“ vermittelt AZuR-Netzwerk-Koordinatorin Christina Guth die Bedeutung einer nachhaltigen ReifenKreislauf­wirtschaft für die Zukunft. In 66 Sekunden bringt die Nachhaltigkeitspionierin auf den Punkt, weshalb ausgediente Reifen kein Abfall sind, sondern wertvolle Rohstoffspeicher, und warum ein Umdenken für Klima, Ressourcen und Zukunftsfähigkeit dringend erforderlich ist.

Ideen für eine nachhaltige Zukunft

Das Format „66 seconds for the future“ des Nachhaltigkeitsportals „forum future economy“ bietet Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eine Bühne, um in kurzen Videostatements ihre Ideen für eine nachhaltige Zukunft zu präsentieren. Ziel der Reihe ist es, inspirierende Visionen, konkrete Lösungsansätze und innovative Projekte kurz, prägnant und publikumswirksam zu vermitteln.

In der neuesten Ausgabe dieses Formats tritt Christina Guth vor die Kamera. In dem 66-sekündigen Video erklärt sie, warum die Reifen‑Kreislaufwirtschaft einen wertvollen Beitrag zur Ressourcenschonung, zum Klimaschutz und zum zirkulären Wirtschaften leistet. Guth weist darauf hin, dass in Deutschland jedes Jahr über 44 Millionen Reifen neu auf die Straße kommen und eine große Menge an Altreifen anfällt. Anstatt diese wertvollen Sekundärrohstoffe ungenutzt zu lassen, müssen sie in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.

Für AZuR bedeutet Reifen im Kreislauf halten:

  • Lebensdauer verlängern durch fachgerechte Reparatur, Nachprofilieren und (mehrfaches) Runderneuern von Reifen
  • Rohstoffe bewahren durch mechanische oder chemische Verwertung der Reifen, die nicht mehr weiterverwendet werden können
  • Emissionen reduzieren durch die Vermeidung von Neuproduktion und Abfall

Guth betont: „Altreifen sind kein Müll, sondern wertvolle Rohstoffe, aus denen neue Produkte wie Sportplatzbeläge, Fallschutzböden oder innovative Baustoffe entstehen können. Damit wird nicht nur CO₂ eingespart, sondern auch die Abhängigkeit von Importen reduziert und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.“

Mit ihrem 66‑sekündigen Statement schafft Christina Guth nicht nur Aufmerksamkeit für ein oft unterschätztes Nachhaltigkeitsthema, sondern macht auch deutlich, wie wichtig gesellschaftliches Bewusstsein und politische Unterstützung für zirkuläre Wertschöpfung sind. Nur durch gemeinsames Engagement von Industrie, Handel, Wissenschaft und Politik lässt sich der Transformationsprozess hin zu einer echten Reifen‑Kreislaufwirtschaft beschleunigen.

Mehr zur Video‑Reihe “66 seconds for the future” und weiteren inspirierenden Beiträgen sowie das Video selbst finden Sie hier.